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Damen SUHV: Niederlagen zum Auftakt

Walker Tanja 17.09.2018

Am Sonntag startete die Damenmannschaft des UHC Naters-Brig ins Abenteuer 1. Liga. Dabei zeigte sie durchaus eine ansprechende Leistung, musste allerdings der Unerfahrenheit ihren Tribut zollen. So setzte es beim Debut in der höchsten Schweizer Kleinfeldliga zwei Niederlagen ab.

 

UHC Oensingen – UHC Naters-Brig 8:4 (7:0)

Der Start gegen das routinierte Team aus Oensingen hätte schlechter nicht laufen können. Zu passiv, zu wenig konsequent und damit unter Dauerdruck fanden die Oberwalliserinnen nie ins Spiel. So war es kaum überraschend, dass es nach 8 Minuten bereits 6:0 für das Heimteam hiess. Allmählich fand Naters-Brig dann den Mut, das Spiel zu gestalten und die gegnerischen Abschlüsse zu blocken. Obwohl man bis zur Pause gar noch das 0:7 verdauen musste, gab es erste gute Ansätze.

In der zweiten Halbzeit war der übergrosse Respekt vor den neuen Gegnerinnen dann abgelegt. Die Walliserinnen waren meist Ballführend und drückten nun dem Spiel den Stempel auf. Gleich vier verschiedene Torschützinnen sorgten für den 4:7 Anschluss. In den Schlussminuten versuchten sie dann, ohne Torhüterin und mit einer zusätzlichen Feldspielerin das Ruder noch herumzureissen. Dies wussten die Oensingerinnenallerdings zu verhindern und trafen kurz vor Schluss zum Endresultat von 8:4. In den Reihen von Naters-Brig war man sich einig, dass die Hypothek von 7 Toren in dieser Liga definitiv zu gross ist, um innert 20 Minuten eine Wende zu erzeugen. Jedoch durften sie auch bestätigt sein, dass sie mit den Gegnerinnen grundsätzlich mithalten können.

 

UHC Riehen – UHC Naters-Brig 8:7 (4:1)

Famos starteten die Oberwalliserinnen ins zweite Spiel und Grünwald eröffnete das Skore. Danach baute Naters-Brig jedoch ab und versuchte zu sehr, den Spielstil des Gegners anzunehmen. Die Folge war erneut brutal. Vier Tore in Serie sorgten für eine 4:1 Führung für die Baslerinnen.

In der zweiten Halbzeit fasste sich Naters-Brig ein Herz und zeigte sich sehr entschlossen. Auch wenn der Anschluss von Montani gleich mit einem Gegentor beantwortet wurde, spielten die Oberwalliserinnen kontrolliert und kombinationsfreudig. Dank Weber und Salzmann schafften sie den Anschluss. Zwei kleine Fehler brachte Riehen erneut mit drei Toren in Front, doch Naters-Brig hatte Blut geleckt. Millius, Salzmann und Grünwald sorgten für die Tore zum verdienten und umjubelten Ausgleich. Leider fehlte ihnen in den Schlussminuten ein wenig Abgeklärtheit. Folge war ein vermeidbarer Ballverlust, welcher zum entscheidenden Gegentor zum 8:7 für Riehen sorgte.

Der UHC Naters-Brig erlebte damit am ersten Spieltag in der höchsten Liga Licht und Schatten. Sie dürfen mit der Gewissheit in die nächsten Spieltage gehen, dass sie mit den Gegnerinnen durchwegs mithalten können. Jedoch gilt es unbedingt konstanter und kaltblütiger aufzutreten.

 

 

Für den UHC Naters-Brig spielten: Kellenberger Nadja (Tor), Grünwald Annick (3 Tore / 2 Assists), Leiggener Céline (0/2), Mazotti Salome (0/1), Millius Isabelle (1/1), Montani Nicole (2/2), Salzmann Jennifer (3/1), Walker Tanja (0/1), Weber Olivia (2/0).